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diverse Frühlahrspläne
29.03.2019, 18:31
Beitrag: #1
diverse Frühlahrspläne
Hallo,

der Plan für diverse Frühjahrstouren ist fast fertig. Für folgende Touren sind Mitpaddler gern gesehen und häufig auch Transportmöglichkeiten vorhanden:
30.03.-02.04. Bode ab Quedlinburg (mit Falk)
07.04.-15.04. Bobr ab Pilchowice (mit Jensen) weiter auf Oder ab Krosno (mit Dörte)
19.04.-28.04. Tagliamento (mit Heike, Frank und Katrin)
30.04.-05.05. Sazava (mit Mühle, einem netten Kollegen)
15.05.- Ende Juni Baltikum - u.a. Ula, Merkys, Gauja, Lakaja (mit dem Ollen Hansen und dem lieben Pawel

Natürlich sind die Touren ein wenig Wetter- und Wasserstandsabhängig. Eventuelle Interessenten können sich gern am besten unter Null Eins Fünf Zwo - 33917040 melden (auch WhatsApp)

Roland
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30.03.2019, 14:24
Beitrag: #2
RE: diverse Frühlahrspläne
(29.03.2019 18:31)dundak schrieb:  [...] 15.05.- Ende Juni Baltikum - u.a. Ula, Merkys, Gauja, Lakaja (mit dem Ollen Hansen und dem lieben Pavel) [...]

Moin Roland,

gegen eine lange Anreise in den Fernen Osten ist nichts einzuwenden, die kann man sich ja angenehm gestalten. Aber "river-hopping" (hier mal kurz paddeln, da mal kurz paddeln, ...) mit ständigem Umsetzen der Autos empfinde ich als ähnlich unangenehm wie du einen Samstag in einem Einkaufszentrum.
So wie wir auf der Thorner Schleife unterwegs waren, fand ich es optimal: hinfahren, 3 Wochen am Stück paddeln, nach Hause fahren.

Leider geben die genannten Flüsse das kaum her. Selbst wenn man nach der Gauja noch muschelschubsenderweise bis nach Riga fährt, wird die Tour nur 2-3 Tage länger.
Eigentlich gibt es ja keinen Zeitdruck, sodass Tagesetappen um die 30 km nicht erforderlich sind. Kurze Etappen, viel Lagerleben und der eine oder andere Ruhetag mit der Möglichkeit zur ausgiebigen Erkundung der Landschaft strecken einer Tour sehr in die Länge.
An der Gauja liegen auch etliche Geocaches, die man nicht so auf die Schnelle "im Vorbeifahren" suchen kann, sondern da ist man schon einige Zeit beschäftigt. Oft wird man dabei an landschaftlich schöne Stellen geführt, sodass ein solcher Ausflug immer ganz schön ist.
So früh im Jahr sollte der Wasserstand gut sein, da könnte man versuchen, soweit oben einzusetzen, wie es geht. Das bringt noch ein paar Paddeltage mehr.

Bei der Recherche, wo eigentlich Ula, Merkys und Lakaja liegen, bin ich in Litauen noch auf den Lachsfluss Žeimena gestoßen. Die Žeimena ist zwar nur kurz, aber entspringt den 126 Seen des Nationalpark Aukštaitija, von denen einige mit Durchstichen verbunden sind. Das ermöglicht mehrere Tage "Kreuzfahrt" auf den Seen, bevor man sich auf die Žeimena begibt.

Mit 2 längeren Touren bei 1 Fahrt ins Baltikum könnte ich mich anfreunden.
Wie sehen das die anderen eventuell Beteiligten?


P.S.: Ausgiebige Selbstversuche haben ergeben, dass es möglich ist, für mehr als 2 Tage Proviant zu kaufen. Es wird sogar von Paddlern berichtet, die mit einer Basisausstattung an Lebensmitteln von zu Hause angereist sind. Das reduziert die Einkäufe unterwegs auf das Nachkaufen von Frischwaren und unterwegs die Aufenthaltsdauer in Geschäften auf ein Minimum.

Mit vorzüglichem Ahoi
Der olle Hansen
Vorsitzender NoFaBS,
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02.04.2019, 14:10
Beitrag: #3
Žeimena und Seen im Nationalpark Aukštaitija
So, weder Kosten noch Mühen konnten mich davon abhalten, ein paar Tage auf der ISS zu verbringen, um mir die Žeimena und die (Klein-)Seenpatte von oben anzusehen.

Sieht alles sehr hübsch aus: hügelige Landschaft, Sandböden, Kiefernwälder, Moore, kleine und mittlere Seen mit einigen Inseln, kurze Durchstiche, viele Biwakplätze und C-Plätze an Gehöften, ein paar Kajakverleiher, bei denen man vielleicht ein Auto parken kann.
Möglicher Start bei C-Platz und Kajakverleih Ineigos (N55°26.2260' E26°00.0516'), von dort wären es auf direktem Weg bummelige 35 km bis zum Beginn der Žeimena mit 85 km bis in die Mündung in die Neris.
Von dort wären es ca. 50 km bis Vilnius. Gegenüber der Einmündung könnte man auch anlanden und einen Bahnhaltepunkt nach 500 m Fußweg erreichen, um ggf. zum Start zurückzukommen. 300 m vom Kajakverleih Ineigos ist eine Bushaltestelle.

Die 35 km auf der Seenplatte könnte man zwar theoretisch an einem Tag "abreissen", aber dagegen sprechen einige Kleinflusspassagen, die evtl. flach und/oder verholzt sein könnten (obwohl die Verleiher vermutlich einiges freigeschnitten haben), eine ehem. Wassermühle (N55°23.1197' E25°59.6926'), die umtragen oder getreidelt werden muss. Im Unterwasser ist eine Badestelle und auf Fotos sieht man Badende an der Kante der Floßgasse im hüfthohen Wasser stehen, um sich im Schwall zu erfrischen. Da bekommt man die Boote also irgendwie runter.
Außerdem könnten die Durchstiche zwischen den Seen flach sein, sodaß man eventuell treideln müsste, das wären aber nur zwischen 50 und 150 m.
Da die Durchstiche Straßen unterqueren, kann man fast alle bei Google per Streetview besichtigen. Falls die Brücken wegen hohem Wasserstand zu niedrig sein sollten, wäre Überheben auch leicht möglich.
Sieht alles gut alles machbar aus, auch wenn die Hindernisse aufhalten - aber man ist ja im Urlaub und nicht auf der Flucht ...
Man kann einen kleinen Umweg machen und auf einen Aussichtsturm (N55°22.8712' E25°58.4659') klettern, um sich die schöne Landschaft von oben anzusehen.

Rechnet man mit Bummeln und Umwegen 3 Tage auf der Seenplatte, könnte man die 85 km Žeimena in 4-6 Tagen gemütlich paddeln. Insgesamt also 7-9 Tage; wenn man 9 Tage rechnet, ist das Zurückholen des/der Autos zeitlich schon mit drin.

Mit vorzüglichem Ahoi
Der olle Hansen
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04.04.2019, 06:43
Beitrag: #4
Keine Hektik
Hallo Ralf,

auch ich möchte kein Flusshopping machen. Meine Grundidee sieht so aus, auf der Hinfahrt in Südostlitauen die Tour Ula-Merkys-Niemunas zu machen (1 Woche) - wer die Ula noch nicht gefahren ist, kennt den schönsten Kleinfluss Europas nicht - dann Gauja komplett (gebummelt 3 Wochen) und dann noch auf der Rückfahrt was mit ca 1 Paddelwoche. Die von Dir vorgeschlagenen Touren in NO-Litauen kenne ich alle, auch alle schön. Lass uns einfach unterwegs drüber reden, wir finden schon was Hübsches und entscheiden dann unterwegs und lassen uns Zeit.
Bisher hat sich noch niemand gemeldet - mal sehen was noch so wird.

Bis bald Roland
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04.04.2019, 07:58
Beitrag: #5
RE: Keine Hektik
(04.04.2019 06:43)dundak schrieb:  [...] wer die Ula noch nicht gefahren ist, kennt den schönsten Kleinfluss Europas nicht [...]

... und auch nicht die schönsten Bootshautlöcher Europas ... Big Grin (habe deine alten Berichte gelesen Confused)

(04.04.2019 06:43)dundak schrieb:  [...] Die von Dir vorgeschlagenen Touren in NO-Litauen kenne ich alle [...]

Dürfte schwer werden, etwas zu finden, was du noch nicht kennst, oder? Wink

(04.04.2019 06:43)dundak schrieb:  [...] auch alle schön. [...]

Eines meiner Lieblingsfilmzitate ("Wir können auch ... anders" von Detlev Buck):
Zitat:Und dann fährt man mit dem Boot raus, und dann knattern die Segel und die Wimpel im Wind und man kann auch,
wenn man will, kann man nach Skandinavien ... Schweden ... Norwegen ... Dänemark ... Rumänien ... Dänemark ...
Alles schöne Länder.

(04.04.2019 06:43)dundak schrieb:  [...] Lass uns einfach unterwegs drüber reden, wir finden schon was Hübsches und entscheiden dann unterwegs [...]
Viel zu spontan ... Big Grin
Die Gewässer sollten wir schon vorher festlegen, ich fahre gern vorbereitet.
Man kann ja bei der Uhrzeit des Einsetzens flexibel sein, das ist Spontanität genug ...

(04.04.2019 06:43)dundak schrieb:  [...] Bisher hat sich noch niemand gemeldet [...]

Eine sehr kleine Gruppe kann ich mir gut vorstellen.
Eine "Hordentour" wie in deinen alten Berichten habe ich früher auch unternommen, als typische Oster- oder Pfingsttouren für wenige Tage und auf größeren Flüssen, würde ich aber a) bei den geplanten Revieren und b) für die geplante Dauer ablehnen.
Lieber still und leise mit wenigen Leuten genießen.

Du hast einen geplanten Zeitraum von 6 Wochen angegeben. Das dürfte vielen Leuten schwerfallen. Aber wer sich mit eigenem Auto anschließt oder wer mit der Bahn anreist, kann ja beliebige Teilstücke mitfahren und sich auf den Heimweg begeben, wenn der Urlaub aufgebraucht ist.

Mit vorzüglichem Ahoi
Der olle Hansen
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15.04.2019, 07:43
Beitrag: #6
Ostertour 2019 von Karfreitag bis 27. April
Vermutlich fahren wir nicht nach Italien, sondern nach Polen, San oder Krutynia oder was anderes, hängt noch ein bissel von der weiteren Wetterentwicklung ab. Auf jeden Fall faltboottaugliches Wanderpaddeln. Bisher sind wir zu Viert.

Eventuelle Interessenten können sich gern am besten unter Null Eins Fünf Zwo - 33917040 melden (auch WhatsApp)

Roland
[/quote]
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20.04.2019, 19:59
Beitrag: #7
Das Ula-Merkys-Paradoxon
(04.04.2019 06:43)dundak schrieb:  [...] die Tour Ula-Merkys-Niemunas zu machen (1 Woche) - wer die Ula noch nicht gefahren ist, kennt den schönsten Kleinfluss Europas nicht [...]

Die Ula sieht ja aus dem Weltall tatsächlich ganz schön aus, wenn auch anspruchsvoll: teilweise engste Kurvenkombinationen, teilweise viel Holz, teilweise schnell - teilweise alles zusammen ...
Aber dann bleiben vom ebenfalls sehr schönen Merkys nur die letzten 22,5 km übrig.

Muss man sich also entscheiden, ob man das Eine oder das Andere haben will oder kann man auch den Merkys komplett fahren?

In Rudnia gibt es einen Kajakverleih. Vielleicht Umsetzen/Shuttleservice und somit eine Lösung für das "Ula-Merkys-Paradoxon"?

Mit vorzüglichem Ahoi
Der olle Hansen
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